2. Bildungswissenschaftlicher Tag

Anmeldung
Die Online-Anmeldung ist bereits abgelaufen.
Inhalt 

13.30 - 14.00 Uhr - Grußworte - Raum R 711

14.00 - 15.30 Uhr - Prof. Dr. A. Helmke - Raum R 711
Kompetenzorientierte Lernsettings: Hintergrundinformationen, Herausforderungen und Perspektiven

15.30 - 16.00 Uhr - Kaffeepause

16.15 - 17.45 Uhr - Workshops
Workshop 1
Unterrichtsreflexion - Prof. Dr. A. Helmke - Raum D 430

In diesem Workshop geht es darum, einen videografierten Unterrichtsausschnitt (gymnasialer Mathematikunterricht) mit Hilfe eines Bogens daraufhin zu beobachten und zu beurteilen, ob grundlegende fachliche (Basis: Bildungsstandards der KMK) und überfachliche (personale, soziale und methodische) Kompetenzen thematisiert werden (Basis: Lehrplan 21 der D-EDK) – und wenn ja: wie angemessen dies erfolgt. Auf der Basis der individuellen Einschätzungen wird anschließend über Konsens und Dissens diskutiert.

Workshop 2
Unterrichtsplanung - Prof. P. Heiniger - Raum D 431

Der Referent stellt den Teilnehmenden zwei wirkungsvolle Instrumente für die Planung von kompetenzorientierten Lehr-Lern-Settings vor:

  • ein einfaches Prozessmodell zur Beachtung wichtiger Aspekte wirkungsvollen Lernens,
  • eine überarbeitete Version der erweiterten bloomschen Taxonomie nach Anderson et al., 2001, die sich zur Konstruktion kompetenzorientierter Aufgaben sehr gut eignet.

Der Workshop soll den Teilnehmenden gestatten, erste Erfahrungen mit den beiden Instrumenten zu sammeln, um beurteilen zu können, ob sie für die zukünftige persönliche berufliche Tätigkeit im Kontext kompetenzorientierten Lehrens und Lernens ergiebig sein könnten.

Workshop 3
Ausbildung von Lehrkräften am Beispiel des Lernens in Forschungsprojekten - Prof. A. Kaz/ Dr. Ursula Wienbruch - Raum D 247

In diesem Workshop geht es um die Frage, was die elementaren Merkmale eines kompetenzorientierten erwachsenengerechten Lehr- und Lernsettings sind. Die Vorstellungen und Wünsche der Teilnehmerinnen bezogen auf eine solchermaßen konzipierte Lehrerausbildung werden in den Workshop integriert. Beispielhaft wird jeweils der Verlauf einer Fachdidaktikveranstaltung  aus dem Bereich der Physik und der Gesellschaftswissenschaft  vorgestellt und diskutiert. Weiterhin gilt es vor Ort, fächerübergreifend Ideen für eine auf Erwachsenendidaktik basierende Fachsitzung zu folgender Leitfrage zu entwickeln: Was sind die wichtigsten Schritte der ersten zwei Stunden in einer neuen Klasse?

Workshop 4
Schulentwicklung - Prof. P. Kruythof - Raum G 305
Im Zentrum von Schulen sind Menschen, Menschen und ihre Kompetenzen. Die Schule als ExpertInnenorganisation bedingt kompetenzorientierte Führungsarbeit, wenn Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen soll, wenn Schulleiterinnen und Schulleiter wirkungsvoll sein wollen. Gelingende Führung heisst aber auch Kongruenz zwischen Aufgabe, Verantwortung und Befugnissen. Deshalb gilt es einerseits die Kompetenzentwicklung von Mitarbeitenden zu fokussieren, andererseits aber dringend die Frage zu stellen, wie diese Kompetenzen ins System eingebunden sind, wie diese gemanagt werden. Im Workshop diskutieren wir, wie Befähigen, Delegieren und Festigen, das „Gleichheitsprinzip“ in Schulen knackt und zum Erfolgsrezept von Schulführung und Schulentwicklung wird.

Workshop 5
Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen konkret: eine Perspektive aus Lehrer- und Schülersicht - Eva Frenzel/ Sandra Belau - Raum G 304
Im Workshop möchten wir einen Einblick in kompetenzorientiertes Lehren und Lernen im Schulalltag geben, sowie Chancen und Schwierigkeiten auf Lehrer- wie Schülerseite vorstellen und diskutieren. Neben einem Überblick über konkret erprobte kompetenzorientierte Lehr-Lern-Settings in den Fächern Mathematik (Eva Frenzel) und Englisch (Sandra Belau) an der Kantonsschule Romanshorn (Gymnasium) stellen wir die Sicht von Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrerinnen und Lehrern auf das kompetenzorientierte Lernen und Arbeiten mit seinen Vor- und Nachteilen dar. Wir diskutieren mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Romanshorn, was aus Sicht der Lernenden an dieser Art der Ausrichtung des Unterrichts als Chance und was als Herausforderung wahrgenommen wird.

Workshop 6
Prüfen bei schriftlichen Arbeiten - Anke Waldau/ Dr. S. Everke-Buchanan - Raum M 631
Gute Prüfungen haben einen engen Bezug zu den Kompetenzen, die erworben werden sollen und die durch Übungsaufgaben von den Lernenden trainiert wurden. Bei schriftlichen Prüfungen steht die Schreibkompetenz mit all ihren Dimensionen im Fokus der Lernenden und Lehrenden. In diesem Workshop zeigen wir, wie Schreibkompetenz hinführend auf schriftliche Prüfungen gezielt gefördert werden kann, wie Lernende dabei unterstützt werden können, ihre Schreibkompetenz auszubauen und so ihre Selbstwirksamkeit zu steigern und wie sowohl die Bewertung als auch die Rückmeldung auf schriftliche Prüfungen kompetenzorientiert und somit lernförderlich gestaltet werden kann.

18.00 - 19.30 Uhr - Kamingespräch - Raum R 711

Leitung 
Ihre Investition 
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich.
Termin 
07.11.2014 13:30 bis 19:30